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Chile – Bückeburg

Seit Gestern sind wir wieder in Bückeburg in der Kasere. Doch bisher hat sich sogar das rentiert – Heute konnten wir bei Charly am Vormittag im CH53 mitfliegen und Leute absetzen. Danach sind wir im Tiefflug wieder nach Bückeburg zurück (100ft). Was also ganz lustig. In den nächsten Tagen werde ich mal versuchen einen Abschlussbericht über das Jahr als Sportsoldat zu schreiben, den ich dann auch in Form einer Präsentation am Bayerischen Segelfliegertag zusammen mit Bene Schmidt vortragen werde J Bis bald

Grand Prix – 8. Wertungstag

Das ist er also, der letzte Tag der Grand Prix. Ich konnte diesmal Aufgabe ohne Probleme fliegen und belegte am letzten Tag mit 2 Sekunden Vorsprung auf Vladimir Voltin den 4. Platz. Der Endanflug war einer der Spannendsten – mit richtigem Grand Prix Feeling. Ich kurbelte zuletzt am Blanco mit Vladimir und konnte ca. 40m höher den Endanflug gegen die LS10 beginnen. Ich wählte eine minimal bessere Linie und blieb bis ca. 1km vor der Ziellinie an der Fläche des Slowaken. Dann drückte er an und ich ebenfalls. Beide unterflogen wir die Minimalhöhe für den Linienüberflug um irgendwie die Nase vor den Anderen zu bekommen. Wir beide bekamen eine Menge Strafpunkte, doch im Prinzip konnte ich die 20m Höhenvorsprung in 3 Sekunden Vorsprung umsetzen. Ein richtiger Grand Prix Endanflug J

Grand Prix – 7. Wertungstag

Heute ging es mal wieder weit in den Süden. Wie gewohnt hatte ich an einer Schlüsselstelle nicht die Höhe um über einen Pass zu springen. Ich flog daraufhin im relativ flachen Gelände weiter und hatte keine Chance mehr Anschluss ans hohe Gelände zu finden. 4 Piloten haben die Aufgabe beendet.

High Five

GrandPrix – 4. Wertungstag

Auch heute flogen wir gewissermaßen in der Nähe des Flugplatzes. Da es eine relativ kleine Aufgabe war, machte jede falsche Entscheidung sehr viel aus. Ich flog den größten Teil der Zeit alleine und landete auf dem 7. Platz heute. Rene Vidal, der 3 Sekunden schneller war, flog an der südlichen Wende am Blanco in ca. 800m QFE ab, was mir etwas zu heiß war. Ich dagegen kurbelte etwa zwei Kreise in ca. 2.5 m/s und konnte ihn nicht mehr schnappen da der Endanflug sehr gut dynamisch funktionierte. Tja, das nächste Mal vielleicht – hoffentlich

Hier noch ein Bild von einem Condor vor dem Abflug…

Grand Prix – 2. Wertungstag

Guten Abend. Heute war wiederum sehr schwieriges Wetter. Nach ca. 60 drehten ca. 50% der Pilote um, um zurück nach Santiago zu kommen. Aus Argentinien schwappte das schlechte Wetter über das Wettbewerbsgebiet. Wir setzten den Flug im Schatten unter hohen Wolkenfeldern und neben Cumulonimbus fort. Zur Aufgabe denke muss ich nichts große sagen, aber wenn wiederum nur maximal 5 Leute überhaupt die Aufgabe schaffen dann naja… Vor dem Start werden wir von Kamerateam belagert was eine ganz neue Erfahrung für uns ist, und wir alle genießen den Kontakt zu anderen Nationen. Morgen Abend ist die Eröffnungszeremonie, wo unter anderem die deutsche Botschaft vertreten sein wird. Ich bin todmüde. Die Bilder folgen nun morgen früh J

Grand Prix – Tag 1

Heute war der erste Wertungstag des Grand Prix. Doch für mich war es einfach nur ein Tag an dem Risiken eingegangen wurden die kaum zu übertreffen sind. Am Anfang war zunächst noch alles sicher. Wir flogen recht tief nach Los Andes, wendeten dort und machten uns auf Richtung Süden. Bei Caquenes fing die Sicht dann an sehr schlecht zu werden. Um den Wendepunkt zu erreichen waren wir mehr oder weniger gezwungen im hohen Gelände zu fliegen, also flogen wir alle zusammen sehr tief in ein Tal. Dort wurde die Sicht zunehmend schlechter. Wir konnten bei schwachen Steigwerten um ca. 1 m/s Höhe gewinnen, doch je weiter wir in das Tal vordrangen, desto schlechter wurde die Sicht. Westlich von uns brannte der Wald und räucherte das ganze Tal zu. Alle Piloten versuchten irgendwie an Höhe zu gewinnen um den bevorstehenden Pass überspringen zu können, doch zu sehen war er nicht. An dieser Stelle drehten spätestens alle bis auf 5 Piloten um. Ich flog ebenfalls nahezu blind das Tal bergaufwärts weiter und konnte schließlich über den Grat nach Westen, ins flacher werdende Gelände springen. Dabei bewegte ich mich aber auf den Waldbrand zu. Die Sicht wurde nochmals schlechter, die Augen fingen an zu brennen und um mich herum flogen Äste, Blätter und aufsteigender Ruß. Da nun auch das Atmen anfing schwer zu fallen, fing ich aus Angst an, Sauerstoff aus der Flasche zu atmen. Ich überflog das Feuer und setzte dann schließlich etwas beruhigt den Flug fort. Die anderen 4 Piloten waren höher und blieben östlich des Feuers im hohen Gelände. Mit weiterhin schwachen Steigwerten konnte ich die südliche Wende holen und kam dort auf gleicher Höhe wie die anderen wieder an. Hier bastelte ich in ca. 2 km Abstand zu den Anderen ca. 1 Stunde und 40 Minuten herum um irgendwie Höhe für den nach Hauseweg zu bekommen und entschied mich schließlich für den tiefsten, westlichsten Weg nach Hause, da ich nicht noch einmal nahezu blind durch ein Tal fliegen wollte. Sebastian wählte den hohen Weg zurück, doch auch ihm war das Risiko letztendlich zu hoch, so dass wir uns beide dazu entschieden den Flug in Rancagua zu beenden und zu landen um noch einen Rückschlepp nach Vitacura, vor Sunset, zu bekommen. Ich bin gespannt was morgen abgeht… Bilder folgen morgen früh…

Frühstart um sonst…

Hallo, heute sind Marcel und ich so gegen 10:15 Ortszeit hier gestartet und haben uns ins hohe Gelände schleppen lassen. Dort hingen wir dann 2 Stunden an Ort und Stelle rum weil wir einen der Tage erwischt haben an dem Thermikbeginn wohl erst später ist. Nach vielzähligen Versuchen irgendwie höher zu kommen haben wir uns dann entscheiden zurück nach Vitacura zu fliegen. Der Hausberg ging hier allerdings schon ein wenig also starteten wir sozusagen vom Hausberg einen Versuch nach Norden, so ca. halb 1. Die Hohe Route funktionierte nicht also flogen wir tief weiter. Ca. 50km weiter waren wir dann schon gezwungen auf Chacabuco, ein Aussenlandefeld anzufliegen weil die Thermik einfach noch nicht gut genug entwickelt war. Naja, wie dem auch immer konnten wir dann mit mickrigen Steigwerten wieder nach oben gelangen und flogen wiederum zurück nach Vitacura. Ich ließ mir über Funk die Aufgabe für das Grand Prix Training geben und programmierte sie im Anflug auf den Hausberg. Dort flogen wir dann alle um 15 Uhr Ortszeit durch die Linie Richtung Süden. Da Marcel und ich das Wasser auf Grund unserer bisherigen Erlebnisse schon geschmissen hatten wir ohnehin gegen die Rennklasse keine Chance und kamen am Blanco schon 200m unterhalb an. Dort flogen wir tief weiter bis wir schließlich nicht mehr die Höhe hatten über ein Tal zu springen und kehrten nach halbstündinger Bastelarbeit, wiederum am Blanco, zurück nach Vitacura. Dort trafen wir einen nahezu 5 m/s starken Bart und waren somit gezwungen den Flug fortzusetzen. Wir flogen zum sogenannten Hufeisen, ca. 20km nördlich und stellten fest das wir von dem Tag genug hatten (7 Stunden nur basteln). Das Wetter war zwar nun gut entwickelt aber es war schon kurz vor 18 Uhr und unsere Streckenoptimierung hätte keinen Sinn mehr ergeben können bei den bisher zurückgelegten Routen. Wir schossen noch ein paar Bilder und landeten J

Hier noch ein Bild für die liebe Mama :P

Und hier für den Heinz: Der Andenkondor

Morgen Frühstart

Morgen, Donnerstag, werden Marcel und ich einen Frühstart wagen, sprich wir lassen uns auf ca. 2000m ins hohe Gelände schleppen, wo wir dann hoffentlich den Flug fortsetzen können. Wir werden sehen was dabei rauskommt… Heute haben wir ein paar nette Fotos von uns zugeschickt bekommen J

Standardrouten

Heute sind wir relativ spät erst gestartet, da zunächst kein F-Schlepper vor Ort war. Das Wetter war Anfangs noch nicht aber dann ab Los Andes sehr gut entwickelt und wir konnten ohne Probleme die Standardrouten abfliegen. Ich flog bis zum sog. “Y” und drehte dort auf Grund der schlechten Optik und der zurückgehenden Steigwerte um. Der Rückflug bis 20 km vor Vitacura ging relativ zügig mit hohen Schnittgeschwindigkeiten. Den Rest der Zeit nutzen wir wiederum um Videos und Bilder zu machen. Morgen beginnt das inoffizielle “Plichttraining” für den Grand Prix… hier ist der Link zu den Bildern…

http://picasaweb.google.com/glidingabove/18012011#

Endanflug auf Vitacura…

Aconcagua

Das ist der Aconcagua, der höchste Berg der Welt, außerhalb Asiens – leider konnte ich nur bis 5700m Steigen und somit nicht den Gipfel erreichen. Dennoch war es ein sehr interessanter Flug an einen magischen Ort … – Den Rest der Zeit nutzten Krümel und ich um ein paar Fotos und Videos zu drehen. In einer Woche beginnt der Grand Prix….

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